Bauschutt richtig trennen: So haben wir bei der Altbausanierung viel Geld bei der Entsorgung gespart

Bei einer Altbausanierung fällt unglaublich viel Material an. Putz, Steine, alte Leitungen, Dämmung, Holzreste und jede Menge Metall. Viele werfen alles einfach in einen Container – aber genau das kann richtig teuer werden.

Wir haben während der Renovierung unseres Altbaus einen anderen Weg gewählt: Material konsequent trennen und gezielt entsorgen. Dadurch konnten wir einen großen Teil der Entsorgungskosten sparen.

Bauschutt ist schwer – aber günstig zu entsorgen

Viele denken zuerst: Bauschutt ist das Problem. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Bauschutt ist zwar schwer, aber in der Entsorgung meist deutlich günstiger als Restmüll.

Typischer Bauschutt sind zum Beispiel:

  • Ziegel
  • Putz
  • Fliesen
  • Mörtelreste
  • Beton

Diese Materialien können meist relativ günstig auf Recyclinghöfen oder Deponien abgegeben werden.

Holz ist oft noch günstiger

Auch Holzabfälle sind häufig günstig zu entsorgen. Dazu gehören beispielsweise:

  • alte Latten
  • Bretter
  • Holzverkleidungen
  • alte Türen oder Rahmen

Viele Wertstoffhöfe haben eigene Container nur für Holz. Dadurch bleibt der teure Restmüllanteil sehr klein.

Metall bringt sogar Geld

Ein echter Geheimtipp bei Renovierungen ist Metall separat zu sammeln.

Bei uns kamen während der Sanierung überraschend große Mengen zusammen: alte Rohre, Metallteile aus dem Bau, Schrauben, Beschläge und vieles mehr.

Diese Materialien konnten wir beim örtlichen Schrotthändler abgeben.

Besonders wertvoll sind:

  • Kupfer
  • Aluminium
  • Messing

Wenn man diese Metalle sauber trennt, bekommt man oft deutlich bessere Preise.

Bei uns hat das gesammelte Metall am Ende einen großen Teil der Entsorgungskosten für Holz und Bauschutt ausgeglichen.

Container sind bequem – aber teuer

Natürlich ist ein Container auf der Baustelle praktisch. Allerdings entstehen dabei mehrere Kosten:

  • Anfahrt des Containers
  • Abholung
  • Miete bei längerer Standzeit
  • Mischabfall-Aufschläge

Gerade bei längeren Renovierungen kann das schnell mehrere hundert Euro kosten.

Unsere Lösung: Zwischenlagern und selbst fahren

Wenn man bei einer Sanierung auf das Budget achten muss, lohnt sich oft eine andere Strategie.

Wir haben viele Materialien zunächst getrennt gesammelt und dann mit einem vorhandenen Anhänger zum Wertstoffhof gebracht.

So konnten wir:

  • Bauschutt getrennt entsorgen
  • Holz separat abgeben
  • Metall beim Schrotthändler verkaufen

Am Ende blieb nur noch eine kleine Menge echter Restmüll übrig.

Unser Fazit aus der Renovierung

Wer bei einer Altbausanierung Geld sparen möchte, sollte Bauschutt nicht einfach als Mischabfall entsorgen.

Material trennen lohnt sich fast immer.

Mit etwas Organisation lassen sich die Entsorgungskosten deutlich reduzieren – und manchmal bringt der Schrott sogar noch Geld zurück.

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